Katzenpsychologie

Oft werden wir belächelt wenn wir erzählen was wir so machen. Mackendoktor für Katzen, Seelenklempner für Tiere, Scharlatan oder Betrüger hört man oft. 

Aber das alles trifft nicht zu. Unwissende Menschen übertragen das was sie im Allgemeinen von Psychologen wissen oder gehört haben 1:1 auf den Katzen- oder Tierpsychologen. Aber das ist leider total falsch. Wir packen unsere "Patienten" nicht auf eine Couch und mauzen um die Wette oder stopfen diese mit Psychopharmaka voll. Tierpsychologen beobachten und analysieren viel und wenden ihr umfangreiches Wissen an.

Gerade Katzen sind in Ihrem Wesen recht komplizierte Geschöpfe. Sie kommunizieren mit uns durch Laute, Gestik und Verhalten. Sie sind stur, zickig und haben Ihre Macken. Leider können viele Tierhalter diese Sprache nicht sprechen und verstehen nicht was das Tier (Katze) uns mitteilen will. Hier kommen wir dann ins Spiel. Wir sind in der Lage schon kleinste Anzeichen des Tieres zu erkennen und das Problem zu lokalisieren. Ist dieses erstmal erkannt kann man mittels Therapieplan gegenlenken. 

Aber warum ist das Bild des Tierpsychologen im Allgemeinen so negativ ? Nun das kommt daher, dass der Begriff "Tierpsychologe" (gleich welcher Tierart) nicht geschützt ist. Theoretisch darf sich jeder so nennen. Leider gibt es auch viele schwarze Schafe die nur darauf aus sind den schnellen Euro zu machen, keinerlei Ausbildung haben und Ihre Kunden ausnehmen wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans. 

Teilweise sind aber auch die Tierpsychologen selber schuld. Mit Aussagen wie "Ich bin staatlich anerkannt" gaukelt man dem Kunden etwas vor. Denn in der BRD gibt es keinen staatlich anerkannten Tierpsychologen. Was es gibt ist,  dass die Ausbildungen staatlich von der ZFU zugelassen sind. Das heisst, dass jeder Tierpsychologe (oder Katzenpsychologe in unserem Fall) die gleichen Prüfungen ablegen muss wie jeder andere und dass die Ausbildung bestimmte Kriterien erfüllen muss. Auch haben manche Tierpsychologen noch div. Zusatzausbildungen um z.B. bei Hunden einen Wesenstest durchführen zu können. Diese Zusatzausbildungen können u.U. in der Tat offiziell zugelassen sein. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Zusatzausbildung oder Tätigkeit aber nicht auf die Ausbildung zum Tierpsychologen an sich.

Sie sehen also, dass es trotz vieler schwarzen Schafe auf diesem Gebiet ehrliche Menschen gibt die sich - sehr gut ausgebildet - um Ihr Tier (Katze) kümmern können und durchaus in der Lage sind Ihnen und Ihrer Katze ohne schwarze Magie wisschenschaftlich zu helfen. Unsere Erfahrungen mit den "Kollegen" (wir möchten hier explizit nicht von Konkurrenz sprechen denn wir verfolgen alle das gleiche Ziel) waren bis dato alle sehr positiv. Egal ob lokal oder in der Ferne.